Masterarbeiten

Titel: Der Einfluss staatlicher Regulierung im Telekommunikationsrecht aufgrund der TK-Richtlinien aus dem Jahre 2002
Autor: Hartmann, Susanne
aus dem Titel: "(...) (Es soll) ein Einblick in die Veränderungen des herkömmlichen, im TKG aufgrund früherer europäischer Vorgaben verwirklichten Konzepts der Regulierung durch besagte Richtlinien gegeben werden. Hierbei erfolgt immer wieder ein Rückgriff und Vergleich auf bzw. mit Regelungen des jetzigen TKG. Kritische und zuweilen gefährliche Tendenzen des neuen Regelungsrahmens sollen nicht zuletzt auch mit Blick auf damit verbundene ökonomische Auswirkungen beleuchtet werden. Nach einem kurzen geschichtlichen Blick auf die schrittweise Liberalisierung der europäischen Telekommunikationsmärkte scheint es mir angemessen, sich im Rahmen einer solchen Untersuchung zunächst die generellen Ziele einer Telekommunikations-Regulierung vor Augen zu führen. Anschließend sollen die wesentlichen Normierungen des neuen Richtlinienpakets angesprochen werden. Neben struktureller Regulierung wie etwa der Lizenzvergabe, Frequenzzuweisung und den Wegerechten, kommt nach wie vor in erster Linie den wettbewerbsrechtlichen Aufgaben der Zusammenschaltung, der asymmetrischen exante Preisregulierung sowie der Rufnummernportabilität eine überragende Bedeutung zu. Des Weiteren ist an mehr soziale Zielsetzungen wie Universaldienstleistungen und nicht zu vergessen an technische Regulierungsaspekte wie Schnittstellenstandardisierung und Spektrumallokationen zu denken. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Schwerpunkt dabei auf die wettbewerbsrechtlichen Fragen, insbesondere die Abgrenzung von sektorspezifischem Telekommunikationskartellrecht zum allgemeinen Kartellrecht des GWB und deren Veränderung durch insbesondere die Regelungen der Rahmen- und Zugangsrichtlinie gelegt werden(...)"
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