Titel: Die Urheberrechtliche Privatkopierfreiheit mit Blick auf die digitalen Medien - Unter besonderer Beachtung der Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Rechte in der Informationsgesellschaft und ihrer Umsetzung ins deutsche Recht
Autor: Sontheim, Christina
aus dem Titel: "(...)Ob der Einsatz solcher technischer Maßnahmen wirklich die einzige und richtige Lösung für die Bedrohung der Urheberrechte durch die technologischen Neuerungen der modernen Informationsgesellschaft ist, oder vielmehr eine Bedrohung für diese Gesellschaft darstellt, da in der Konsequenz je nach Ausgestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen kaum noch Raum für privates Vervielfältigen bleibt, soll als ein Schwerpunkt im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden. Um dies beurteilen zu können, wird im ersten Teil der Arbeit zunächst die urheberrechtliche
Privatkopierfreiheit, so wie sie in Deutschland vor Umsetzung der EG-Richtlinie zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft geregelt ist, beschrieben sowie ihre Entwicklung und im Zusammenhang damit auftauchende Konfliktfelder (vor allem in Zusammenhang mit der Nutzung des Internets) dargestellt. Die Richtlinie selbst, die für die Mitgliedstaaten wesentliche Neuerungen sowohl für die private Vervielfältigung als auch in Bezug auf den Schutz technischer Maßnahmen bringt, wird mit den entsprechenden Regelungen im zweiten Teil behandelt.
Daran schließt sich in Teil Drei die Betrachtung der deutschen Umsetzung der Informationsrichtlinie und der sich daraus ergebenden Änderungen im Urheberrechtsgesetz an. Hier wird zu untersuchen sein, wie sich die umzusetzenden Normen in die Systematik des bestehenden Urheberrechts einfügen und ob der vorgelegte Referentenentwurf die von der Richtlinie geforderte Rechtssicherheit für alle Betroffenen sowie einen gerechten Interessenausgleich zwischen den betroffenen Gruppen schafft. Da die Privatkopie beim Einsatz im digitalen Umfeld ganz anderen Bedingungen als zuvor unterworfen ist, soll im vierten Teil erörtert werden, ob man inzwischen nicht mehr „nur“ von einem Erlaubnistatbestand, sondern gar schon von einem „Recht“ auf Privatkopierfreiheit ausgehen darf. Schließlich werden unter V Gegenvorschläge sowie Vorschläge für zusätzlich zu ergreifende Maßnahmen zu den vorher behandelten gesetzlichen Regelungen aufgezeigt(...)"
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